Windows 7 versus Windows XP - 20 gute Gründe für den Aufstieg

Jeder zweite PC-Anwender arbeitet noch mit dem mittlerweile 10 Jahre alten Windows XP. Im Vergleich zu Windows 7 verzichtet der XPler dabei auf eine lange Reihe an Funktionen, Bedienkomfort, Arbeitsgeschwindigkeit, Spiel, Spaß und nicht zuletzt Sicherheit. Hier die 20 markantesten Gründe, warum man Windows XP nun endlich von der Festplatte verbannen und in die verdiente Rente schicken sollte.

Windows 7 versus Windows XP


Der 25. Oktober 2001 war ein guter Tag für die IT-Welt, denn Microsoft veröffentlichte mit Windows XP das bis dahin wohl beste Betriebssystem für dem PC-Markt. Vor allem dessen Performance und Zuverlässigkeit kam bestens bei Kunden an. Und weil gerade in der IT-Branche längst nicht jedes Produkt hält was es verspricht, honorieren Anwender diese Eigenschaften von XP bis heute mit einer außerordentlichen Treue. Fast könnte man meinen, jene hätten dasselbe Gelübde abgelegt, wie einst beim Lebenspartner vor dem Altar, also „bis dass der Tod oder Rechtanwalt Euch scheidet". Doch während der Partner mit den Jahren reifer, weise und vielleicht sogar interessanter wird, altert PC-Technik nach Markteinführung nur noch vor sich hin - Windows XP bildet da leider keine Ausnahme.

Windows XP gilt längst als Software-Dinosaurier
Entwickelt wurde XP in einer fast schon antiken Technik-Ära, geprägt von Röhrenfernsehern, VHS-Videorecordern und 56K-Modems. Seit dem stieß sowohl die Unterhaltungs- als auch die PC-Branche längst in neue Dimensionen vor. Beide Bereiche verschmelzen dabei immer weiter ineinander und so nutzten Wohnzimmer-Geräte einerseits immer häufiger PC- und Netzwerk-Technik und Rechner andererseits erhalten stetig mehr Entertainer-Charakteristiken bei innovativerer Bedienbarkeit. Man denke zum Beispiel an die Internetfähigkeit von Fernsehern oder die Touchscreen-Bedienung an multimedialen All-in-One-PCs sowie die Vernetzung untereinander zum Streamen und Austauschen von Bildern, Musik und Filmen.
Die Vorteile von Windows 7 gegenüber Windows XP sind aber viel weitreichender: Zu mancherlei kosmetischer und haptischer Defizite gesellen sich bei Windows XP mittlerweile Inkompatibilitäten zu wichtigen Schlüssel-Programmen wie etwa dem Internet Explorer 9 oder der Multimedia-Schnittstellen DirectX 10 & 11. Doch sind dies nur wenige Beispiele. Die komplette Palette an Vorteilen von Windows 7 gegenüber Windows XP gehen in den dreistelligen Bereich. Die für Endkunden markantesten Gründe erfahren Sie hier in unserer Galerie.
Achtung! Alle hier aufgezählten Punkte greifen bereits bei der für Endkunden angedachten Version Windows 7 Home Premium, welche die Hersteller auf etwa 99 Prozent aller aktuellen Neu-PCs vorinstallieren.

Nutzer von Windows XP verzichten auf... Windows Mini-Anwendungen
Seit Windows Vista können Anwender so genannte Software-Gadgets bzw. Mini-Anwendungen auf dem Desktop platzieren. Im Mobil-Bereich würde man sie kurzerhand "Apps" nennen. Unter Windows 7 sind diese Programme im Gegensatz zu Vista an keine Sidebar mehr geknüpft und können frei auf dem Desktop rangiert werden.
Mini-Anwendungen verkörpern kleine aber feine Funktionen für jeden Geschmack: darunter gibt es zum Beispiel zahlreiche Nachrichten- und Sport-Ticker, Wetterdienste, Systemtools wie CPU- und Festplatten-Auslastung, Media-Player, Foto-Apps für eine Dia-Show eigener Lieblingsbilder oder Spiele und Unterhaltungs-Apps. Auf MSN existiert unter dem Namen Apps Gallery sogar eine eigene Channel-Seite, die sich allein dem Thema Mini-Anwendungen widmet.

Nutzer von Windows XP verzichten auf... Internet Explorer 9
Viel wurde über den Internet Explorer 9 geschrieben - allen voran hier auf MSN. Kurz zur Erinnerung: Der IE9 ist aktuell mit der schnellste Internet-Browser auf dem Markt und gilt gleichzeitig als der sicherste Zugang zum World Wide Web, in dem er bereits im Vorfeld vor Phishings, Hackerangriffen und übermotivierten Werbetreibenden schützt. Die TÜV Austria Group ehrte den IE9 mit einer TÜV-Zertifizierung und hob dabei Datenschutz, Datensicherheit und Funktionalität besonders hervor. Die Computer Bild kürte den Internet Explorer 9 außerdem zum Testsieger gegen die gesamte prominente Konkurrenz.
Einziger Haken: Der IE9 läuft nicht mehr unter Windows XP. Die Mitbewerber des IE9 in ihrer aktuellsten Version scheinen da etwas weniger wählerisch und lassen sich unter Windows XP noch installieren. Allerdings sind sie nachgewiesener Maßen nicht so sicher wie der Internet Explorer 9 und neueste Techniken wie etwa das Nutzen der verbauten Grafikkarte für die ruckelfreie Wiedergabe von HD-Flash-Videos (wie etwa auf YouTube.com) lassen sich auch bei Firefox, Chrome und Co. nicht nutzen. Gleiches gilt im Übrigen für aufwendigere Online-Spiele wie etwa auf Facebook.

Nutzer von Windows XP verzichten auf... DirectX 10 & 11
DirectX stellt eine so genannte Programmier-Schnittstelle für Multimedia-intensive Inhalte dar. Sinn und Zweck dieser API (Application Programming Interface) ist es, das Programmierer für Spiele oder andere multimediale Anwendungen nicht jede Eventualität von unterschiedlichster Hardware berücksichtigen müssen, sondern dank DirectX fixe Gegebenheiten vorfinden.
Aktuell liegt die elfte Version der einst mit Windows 95 eingeführten Multimedia-Schnittstelle vor, und jede Version ermöglicht den Programmierern mehr Möglichkeiten für spektakulärere Sounds und Detail-reichere Bilder. Mit DirectX 11 schaffen Spieldesigner fast schon fotorealistische Spielfiguren und Kino-taugliche 3D-Welten. Für Windows-XP-Systeme ist die Welt allerdings bei DirectX 9 aus dem Jahre 2004 zu Ende. Zwar laufen moderne Spiele meist auch unter der älteren DirectX-Version und sehen dabei durchaus bunt aus, allerdings eben mit weit weniger realistischen Bilddetails und ohne Direct3D für echte 3D-räumliche Wiedergabe

Nutzer von Windows XP verzichten auf... Windows Live Essentials 2011
Windows Live Essentials 2011 ist ein Software-Paket bestehend aus über zehn Anwendungen und Tools - und das komplett kostenlos. Die populärsten Anwendungen dieses Pakets sind unter anderem:
- Messenger: Chatten, kostenlos Quatschen und Video-Telefonie in einem Tool - inklusive Anbindung an Facebook und MSN.de
- Fotogalerie: Top-Tool zum Organisieren, Bearbeiten und Freigeben von Fotos auf SkyDrive und sozialen Online-Netzwerken wie Flickr oder Facebook. Funktions-Highlights sind unter anderem Dia-Shows, Panoramen, Fotos fusionieren und automatische Gesichtserkennung.
- Movie Maker: Anwendung zum Umgestalten von Fotos und Videos zu Filmen, die Sie Online veröffentlichen können. Zur Verfügung stehen dem Kreativen etliche Spezialeffekte, Übergänge, Nachvertonung und Titeleinblendung.
- Windows Live Mesh: Geniales Programm, um Fotos und Dokumente auf all Ihren Computern sowie dem kostenlosen Windows Live SkyDrive synchron zu halten.
Wie gesagt, all diese Tools und vieles mehr gibt es kostenlos mit dem Software-Paket Windows Live Essentials 2011. Einziger Haken - und Sie ahnen es vermutlich schon - das Paket läuft nicht mehr unter Windows XP.

Nutzer von Windows XP verzichten auf... Windows Media Center
Zugegeben, das Windows Media Center gab es prinzipiell bereits für Windows XP - allerdings nur, wenn der jeweilige Rechner-Hersteller dieses optionale Programm zur normalen Windows-XP-Lizenz zusätzlich spendierte. Viele XP-Anwender erfuhren daher niemals von der Existenz des Windows Media Centers.
Bei Windows 7 ist das Windows Media Center (WMC) nun fester Bestandteil des Betriebssystems. Mit dem WMC können Sie Bilder und Dia-Shows gucken, Musik und Internet-Radio lauschen, eigene Videos betrachten sowie fernsehen und TV-Sendungen wie auf einem Festplattenrecorder aufzeichnen. Die Art des Empfangs liegt dabei in Ihrer Hand. Dem Windows Media Center ist es egal, ob das TV-Signal via Digital-Kabel, Satellit, Analog, DVB-T oder Internet ankommt. Quintessenz: Einen günstigeren Festplattenrecorder gibt es kaum.

Nutzer von Windows XP verzichten auf... Windows Media Player mit DVD-Abspielfunktion
Natürlich hat Windows XP bereits einen Media Player installiert, der diverse Video- und Audio-Formate abspielt. Für die eigentlich interessanten Formate muss der Anwender jedoch erst mal Treiber oder gar eigene externe Player nachinstallieren, etwa für die populären Videoformate DivX, Xvid, MPEG-2/4, MP4, das Apple-Format MOV oder das HD-Format H.264. All diese Video-Codecs sind nun standardmäßig unter Windows 7 abspielbar. Und selbst DVD-Scheiben, die bei Windows XP einen teuren Softwareplayer voraussetzen, laufen ohne weiteres Zutun im Windows Media Player.

Nutzer von Windows XP verzichten auf... eine Vielzahl an vorinstallierten Spielen
Solitär und Minesweeper als kurzweiliger Zeitvertreib sind längst Kult und gehören seit jeher zu Windows wie der Start-Button unten links. Windows XP bietet bereits weitere gelungene Spielkarten-Varianten, etwa Spider-Solitär, FreeCell oder Hearts. Trotzdem wäre Windows 7 nicht Windows 7, wenn es nicht sogar im Zocker-Milieu eine Schippe drauf legen würde. Und so dürfen sich Spielkinder auf eine Reihe weiterer Zeitvertreibe freuen wie etwa eine sehr gelungene Schach-Simulation sowie Mahjong, Backgammon, Dame und vieles mehr.

Nutzer von Windows XP verzichten auf... kostenlose Windows-7-Designs zur Desktop-Personalisierung
Abgesehen von rationalen Gründen möchte man sich natürlich auch auf seinem PC-Desktop so heimisch wie möglich fühlen und ihn entsprechend nach seinem eigenen Geschmack und Vorlieben einrichten. Windows 7 macht es einem da besonders leicht und stellt Online eine Vielzahl von so genannten Themes zur Verfügung, also thematische Designs, die Wallpaper, Fensterrahmen und Signal-Töne entsprechend einem Motto liefern. Der Anwender kann zahlreiche Themes aus vielfältigen Bereichen wählen wie Tiere, Kunst, Autos, Marken-Brandings, Spiele, Jahreszeiten, Filme, Natur sowie Orte & Landschaften. Und stets kommen neue Themes dazu. Dabei sind die Themes in der Regel dynamisch und wechseln täglich das Hintergrundbild.
Theoretisch könnten Sie sich außerdem jeden Tag ein anderes Design holen, damit wirklich niemals Tristesse aufkommt. Sie erreichen das Einstellungsfenster der Windows-7-Designs übrigens ganz einfach in der Systemsteuerung > Darstellung und Anpassung > Anpassung oder per Rechtsklick auf den Desktop und dann im Kontext-Menü auf Anpassen. Dort verweilt außerdem der Link "Weitere Designs online beziehen", über den Sie die besagten Themes auswählen können.

Nutzer von Windows XP verzichten auf... schnellen Energiespar-Modus
Eigentlich will man ja nur kurz was Essen, doch deshalb den Rechner extra in den Ruhezustand zu versetzten oder gar runter zu fahren, dauert gefühlt länger als das Futterfassen selbst. Aber laufen lassen kostet wertvolle Energie. Was also tun? Auf Windows 7 umsteigen und die Pausenoption "Energie sparen" aus dem Herunterfahren-Menü nutzen. Der Clou dabei: Windows 7 schreibt den aktuellen Stand des Desktops samt der offenen Programme und Daten in den Arbeitsspeicher, schaltet Festplatte, Grafikeinheit, Lüfter usw. ab und geht schlafen. Lediglich der Arbeitsspeicher benötigt dann noch ein Minimum an Energie. Will man dann weiterarbeiten, ist der Rechner in Sekundenschnelle wieder wach und einsatzbereit.
Die bekannte Option Ruhezustand funktioniert prinzipiell ganz ähnlich, nur werden die Daten dabei nicht in den schnellen Arbeitsspeicher, sondern auf die relativ langsame Festplatte geschrieben. Daher dauert die Aufwach-Prozedur fast so lange wie ein normaler Boot-Vorgang. Trotzdem hat die Festplattenspeicherung ihre Berechtigung, vor allem bei Desktop-PCs ohne Akku: kappt nämlich jemand die Stromzufuhr, liegen die Daten immer noch magnetisch aufgezeichnet auf dem Datenträger und sind nicht verloren. Das gleiche Szenario bei einer Datenablage im Arbeitsspeicher bedeutet den unmittelbaren Datenverlust. Doch die Tastenkombination >>Strg+S<< zum Speichern eines Dokuments sollte vor Verlassen des Arbeitsplatzes ohnehin ein automatischer Reflex der linken Hand sein...

Nutzer von Windows XP verzichten auf... Benutzerkonten und Jugendschutz
Benutzerkonten für einen PC innerhalb der eigenen Familie klingen zunächst etwa abgefahren, machen bei näherer Betrachtung aber durchaus Sinn. Auf diese Weise können Sie zum Beispiel eigene Konten (in der Systemsteuerung unter „Benutzerkonten & Jugendschutz") für Ihre Kinder einrichten. Dort legen Sie dann mitunter fest, zu welchen Uhrzeiten der Zugang zum PC erlaubt ist, welche Programme aufgerufen werden dürfen bzw. welche nicht (zum Beispiel Ego-Shooter-Spiele) und auf welchen Seiten sich die Kids im Internet bewegen dürfen. Mit dem Internet Explorer 9 können Sie dann so genannte Black-Lists (welche Seiten die Kinder nicht ansurfen dürfen) oder White-Lists (auf welche Seiten alleinig der Zugriff erlaubt ist) anlegen.

Nutzer von Windows XP verzichten auf... intelligente und blitzschnelle Suchfunktion dank Datei-Indizierung
Sogar die unscheinbare Suchfunktion hat sich nach Windows XP deutlich gemausert. Musste man bei XP nach Eintippen des Suchbegriffs noch umständlich Laufwerke und sonstige Filter mit angeben, reicht unter Windows 7 die Eingabe des gewünschten Begriffs und das System beginnt umgehend ab dem ersten Buchstaben mit der Suche und der Ergebnisanzeige - und zwar in Echtzeit, und nicht erst gefühlte Stunden später. Dies liegt daran, das Windows 7 (wie schon Windows Vista) bereits im Vorfeld checkt, welche Dateien auf der Festplatte Karussell fahren und über diese einen internen Katalog anlegt. Als Ergebnis bekommt der Suchende sowohl Dateien angezeigt als auch Mails und Dokumente, in denen der Suchbegriff im Text oder Anhang steckt.

Nutzer von Windows XP verzichten auf... Mouse-Over-Vorschau von geöffneten Programmen
Über das Aero-Design muss man nicht mehr viele Worte verlieren. Selbst treuesten XP-Verfechtern ist das schicke Outfit mit dem charakteristischen Milchglas-Look längst aufgefallen, schließlich gibt es Aero bereits seit Windows Vista. Doch Windows 7 sieht mit seinem neuen Design nicht nur schicker aus, sondern packt zudem jede Menge praktischer Funktionen dazu. Eine davon ist die Mouse-over-Vorschau in der Windows-7-Taskleiste (auch Superbar genannt) für eine bessere Übersicht der geöffneten Programme und Dateien.
Windows gruppiert dabei alle zusammengehörigen Programmteile, also bei Outlook zum Beispiel das Hauptfenster und die geöffneten E-Mail, und legt sie im dreidimensionalen Look übereinander auf der Taskleiste ab. Schwebt dann der Anwender mit seinem Mousezeiger über das Outlooksymbol in der Taskleiste, ploppen alle geöffneten Outlook-Bestandteile als Miniaturaufsicht auf. Schwebt man mit dem Mousezeiger nun weiter auf eines der Vorschaufenster, erscheint dies exklusiv auf dem Desktop, alle anderen sichtbaren Fenster machen sich in dieser Zeit im Glaslook quasi durchsichtig. Diese Funktion heißt übrigens Aero Peek. Mit einem Linksklick auf das Aero-Peek-Vorschaufenster öffnet sich dieses in vorderster Front in voller Größe und die unsichtbaren Fenster der anderen Programme erscheinen wieder, bleiben aber im Hintergrund.

Nutzer von Windows XP verzichten auf... schicken Taskmanager & flippige 3D-Ansicht
Aero-Peek mit der Fenstervorschau funktioniert übrigens auch beim Taskmanager über >>ALT + Tab<<. Die Ansicht entspricht ansonsten weitgehend dem klassischen, wenngleich modernisierten Design. Wer es flippiger mag, drückt die Windows-Taste + Tab und aktiviert damit das im Bild gezeigte Flip 3D. Zum Durchklicken der einzelnen Fenster drückt man bei gehaltener Windows-Taste wiederholt auf Tab, bis das Wunschfenster vorne steht. Lässt man dann los, erscheint das gewählte Fenster in Originalgröße im Vordergrund auf dem Desktop.

Nutzer von Windows XP verzichten auf... Website- und Programm-Pins auf der Taskleiste
Die Windows-7-Taskleiste kann der Anwender außerdem individuell mit seinen eigenen Programmen und sogar einzelnen Webseiten aus dem Internet belegen. Einfach das Icon des Programms oder der Webseite (Icon aus dem URL-Eingabefeld) mit der Maus auf die Taskleiste ziehen und fallen lassen, wenn Windows 7 dazu auffordert. Auf diese Weise haben sie alle Wunschprogramme und Lieblingsseiten stets sofort griffbereit und können dennoch auf einen aufgeräumten Desktop blicken.
So manche Anwendung wie zum Beispiel Hotmail ist außerdem für die Taskleisten-Anheftung optimiert, bringt ein eigenes Menü mit praktischen Sprungpunkten mit und zählt die eingehenden Mails. Mehr zum Thema „Anheften an die Windows-7-Taskleiste" lesen Sie unter diesem Link.

Nutzer von Windows XP verzichten aufs... Fensterln mit Aero-Snap und Aero Shake
Die Anordnung von mehreren Fenstern ist unter Windows 7 ein Kinderspiel. Will man ein Fenster auf Vollbild aufziehen, schiebt man es mit der Maus auf den oberen Bildschirmrand. Sollen zwei Fenster gleichberechtigt nebeneinander stehen, zieht man Fenster 1 zum linken Bildschirmrand und dann Fenster 2 zum Rechten und schon teilen sie sich brüderlich den gesamten Desktop - Microsoft nennt dieses Feature Aero Snap. Zum Auflösen dieser Formation zieht man das Fenster einfach vom jeweiligen Rand weg, womit es sein Ursprungsformat wieder einnimmt. Welche Art von Fenster spielt dabei keine Rolle.
Tummeln sich auf dem Desktop mehrere Fenster und es leidet die Übersicht darunter, kann der Anwender sein aktuell benötigtes Fenster mit gedrückter linker Maustaste „schütteln", daraufhin minimieren sich die anderen Fenster auf die Taskleiste zurück. Der Microsoft-Slang taufte diese Funktion daher Aero Shake.

Nutzer von Windows XP verzichten auf... übersichtliche Media-Bibliotheken für schnellen Dateizugriff
Mit der siebten Generation seines Windows-System führte Microsoft Bibliotheken für Bilder, Dokumente, Musik, Podcasts und Videos ein. Der Clou an diesen Bibliotheken ist das vereinfachte Dateihandling für den Anwender. Zum Beispiel sammelt die Bilder-Bibliothek sämtliche Bilddateien auf der Festplatte ein und zeigt sie als Thumbnail an. Dabei ist es egal, ob das Bild oder Foto als PNG, JPG, GIF, PSD oder was auch immer vorliegt - Windows 7 findet sie alle. Auf die gleiche Weise funktionieren die anderen Bibliotheken.

Nutzer von Windows XP verzichten auf... vereinfachtes WLAN-Handling
Microsoft vereinfachte bei Windows 7 das Einrichten und Handling von WLAN-Netzwerken und bietet eine verbesserte Übersicht der verfügbaren Netzwerk-Zugänge. Zudem merkt sich Windows 7 bei der Nutzung mehrerer Netzwerke an unterschiedlichen Orten (etwa Daheim und in der Arbeit), wo welche Ressourcen und Gerätschaften verfügbar sind und wo nicht (zum Beispiel Drucker, Laufwerke usw.) und blendet diese entsprechend ein oder aus. Auch die Firewall erkennt nun den Standort selbstständig und passt sich den örtlichen Gegebenheiten und Regeln automatisch an, ohne dass der Anwender dies manuell anstoßen muss.

Nutzer von Windows XP verzichten auf... vereinfachtes Daten-Sharing im Heimnetzwerk
Aktiviert man bei all seinen Windows-7-PCs in den Netzwerkeinstellungen die „Homegroup", finden sich alle Rechner automatisch und können innerhalb des Heimnetzes sämtliche Bilder, Videos, Songs oder Dokumente der anderen Rechner gegenseitig nutzen. Grundlage für die Datenteilung sind die fünf Bibliotheken für Bilder, Dokumente, Musik, Podcasts und Videos. Bei Bedarf kann der Heimnetz-Administrator aber beliebig weitere Ordner hinzufügen.

Nutzer von Windows XP verzichten auf... überragende Kompatibilität zu Hardware
Setzt man ein neues PC-System mit Windows XP auf, strotzt der Gerätemanager zunächst nur so vor gelben Frage- und Ausrufezeichen. Denn für viele Komponenten fehlt es XP an den nötigen Treibern und oftmals erkennt es noch nicht mal die Geräte-Art, so dass der Anwender selbst nicht checkt, für welches Gerät ihm nun der Treiber fehlt. Windows 7 hingegen bringt in der Regel für alle PC-Komponenten die richtigen Treiber mit und stellt sofort nach Abschluss der Betriebssystem-Installation ein einsatzbereites Rechensystem zur Verfügung. Eine manuelle Nachinstallation eines Treibers ist unter Windows 7 die Ausnahme. Für ältere Geräte oder PC-Komponenten kann der Installateur auf eventuelle Vista-Treiber und oft auch auf Windows-XP/2000-Treiber zurückgreifen.

Nutzer von Windows XP verzichten auf... Eingabemöglichkeiten über Touchscreen
Dieser Punkt nutzt natürlich nur all jenen etwas, die ein entsprechendes Gerät besitzen oder bald ihr Eigen nennen wollen. Die Rede ist von so genannten All-in-One-PCs mit Touchscreen-Bildschirm sowie die derzeit so begehrten Tablet-PCs. Allerdings öffnete Windows 7 dieser Art von Geräten erst die Türe in die Windows-Welt.
Vor allem All-in-One-PCs mit Windows 7 und Touch-Display erfreuen sich höchster Beliebtheit, etwa als Familien-PC in der Essecke für schnellen und unkomplizierten Zugriff aufs Internet, zum Fernsehen, Musik hören oder dem Betrachten der neuesten Schnappschüsse des letzten Ausflugs. Anstatt umständlich über Maus oder Tastatur dem Gerät sein Begehr mitzuteilen, zeigt man quasi einfach mit dem Finger darauf - einfacher geht's nicht.

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