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  • Einzugsermächtigung
    stirbt am 01.02.2014
    Überblick

    Ob Handyrechnung, Versicherungsbeitrag oder Onlineshopping – in vielen Fällen nutzen wir die Einzugsermächtigung als Zahlmöglichkeit. Doch die wird es in der altbekannten Form ab dem 01.02.2014 nicht mehr geben. Das hat Vorteile, für Unternehmen bedeutet es aber mehr Aufwand. Auch für Winzer.

    Die Einzugsermächtigung wird am 1. Februar 2014 durch die europaweite Sepa-Lastschrift ersetzt. Diese muss unbedingt schriftlich erteilt werden. Daher haben nach Februar 2014 nur die Aufträge Bestand, die schriftlich getätigt wurden. Für alle anderen Lastschrift-Vereinbarungen (Online oder per Telefon) bedeutet die Abschaffung vor allem Kosten und eine Menge Arbeit.

    Betroffen sind vor allem Unternehmen wie die Telekom, Amazon oder die Bahn, die viele Zahlungsvorgänge über eine Einzugsermächtigung abwickeln. Auch Spendenaktionen im Rahmen großer TV-Shows werden komplizierter.

    Bisher konnte man durch einen Anruf sein Einverständnis für die Abbuchung des Zahlbetrages geben, das wird zukünftig nicht mehr so einfach möglich sein.

    Leider sind auch alle Weingüter die bisher das Lastschriftverfahren oder die Einzugsermächtigung verwendet haben betroffen.

    Vom 01.Februar 2014 an gilt: Der Kontoinhaber muss ein schriftliches Mandat erteilen, mit dem er sein Einverständnis erklärt und seiner Bank den Auftrag erteilt, dass der Zahlungsempfänger Geld von seinem Konto einziehen darf – eine Einwilligung per Mail oder telefonisch ist nicht mehr möglich.

    Der Zahlungsempfänger muss außerdem den Kontoinhaber 14 Tage vorher über eine Abbuchung informieren. Das bedeutet, dass auf der Rechnung der genaue Tag der Kontobelastung ausgewiesen sein muss.

    Ferner verlängert sich die Einspruchsfrist von sechs auf acht Wochen, wenn zuvor ein Mandat erteilt wurde. Wenn vorher kein Mandat erteilt wurde, oder dieses Fehlerhaft bzw. nicht nachweisbar ist, kann allerdings noch 13 Monate später einer Abbuchung widersprochen werden.

    AUSNAHME: Das Bezahlen an der Kasse im Supermarkt – das elektronische Lastschriftverfahren durch eine Unterschrift auf dem Beleg – ist bis 2016 möglich.

    Was bedeutet Sepa-Lastschrift?

    Mit der Umsetzung der neuen EU-Zahlungsdienstrichtlinie gibt es seit dem 01.11.2009 EU-weit die genannte Sepa-Lastschrift. Sepa ist die Abkürzung für „Single Euro Payments Area“. Die Methode soll garantierten, dass Bankgeschäfte zwischen den Ländern, die an SEPA teilnehmen, genauso funktionieren wie inländische Bankgeschäfte. Durch die SEPA-Lastschrift wird das klassische Lastschriftverfahren komplett abgelöst.


    Was bedeutet das denn nun für Sie?

    Hier ein kleiner Überblick:

    • Haben Sie auf Ihren Formularen Ihre IBAN und BIC?
      Diese werden Ihre Kunden für die Überweisung ab 01.02.2014 benötigen.
    • Haben Sie die IBAN und BIC Ihrer Kunden und Lieferanten?
      Diese benötigen Sie für Lastschriften und Überweisungen.
    • Machen Sie noch Überweisungen per Überweisungsvordruck?
      Diese gelten ab dem 01.02.2014 nicht mehr.
    • Bei Lastschriften muss auf Ihr Rechnungsformular das Fälligkeitsdatum (Due Date). Damit ist der Tag gemeint an dem Ihre Bank das Konto des Kunden belastet.
    • Haben Sie Ihre Gläubiger Identnummer? (Credito Identifier / CI)?
      Diese wird für das neue Lastschriftverfahren benötigt. Ohne geht es nicht.
    • Sie benötigen für die Lastschrift ein sogenanntes Mandat. In dem muss angegeben werden ob es sich um ein einmaliges Mandat, ein Erstmandat, ein letztmaliges Mandat oder ein wiederkehrendes Mandat handelt. Diese Angabe muss mit jeder Lastschrifteinreichung zur Bank.
    • Weiterhin muss mit jeder Lastschrift das Datum der Mandatsunterschrift, die bereits erwähnte Gläubiger-ID, sowie eine Mandatsreferen (z.B. Kundennummer) übergeben werden.
    • Bei Nichtbenutzung des Mandates, verfällt dieses automatisch nach 36 Monaten.
    • Gekündigte Mandate müssen 14 Monate aufbewahrt werden.
    • Der Lastschrift kann nun 8 Wochen wiedersprochen werden. Bei nicht vorhandenen oder fehlerhaften Mandaten sogar 13 Monate.
    • Bei Wiederspruch der Lastschrift, ist der Bank eine komplette Historie vorzulegen.
    • Alte Lastschriften können elektronisch mifgriert werden. Aber nur wenn alle Unterlagen inkl. Unterschrift vom Kunden vorliegen. Andernfalls muss ein neues Mandat ausgefüllt werden. NUR in Schriftform zulässig.

    In MagnumOffice 2013 haben wir SEPA bereits zum Teil umgesetzt.

    1. Gäubiger ID

    Gläubiger-Identifikationsnummer

     

    In Ihren Betriebsstammdaten können Sie die zur Lastschrift benötigte Gläubiger-Identifikationsnummer (Gläubiger-ID).

    Woher bekommen Sie die Gläubiger-ID?

    Sie können die Gläubiger-Identifikationsnummer über die Internetseite der Deutschen Bundesbank kostenfrei beantragen. Auf der Seite https://extranet.bundesbank.de/scp/lizenz.do finden Sie die Verfahrensbeschreibung, die Sie am Ende des Textes ausdrücklich anerkennen müssen.

    Dann werden Sie direkt zum Antragsformular weitergeleitet.

    2. IBAN und BIC

    IBAN und BIC

     

    Zur Lastschrift benötigen Sie die IBAN und BIC Ihres Kunden. Diese tragen Sie in die entsprechenden Felder unter Bankverbindung ein.


    3. SEPA Mandat

    SEPA Mandat

     

    Im Datenblatt des Kunden finden Sie nun den zusätzlichen Punkt SEPA.

    Hier können Sie die Referenznummer eintragen. Dabei kann es sich zum Beispiel um die Kundennummer handeln.

    Die IBAN und BIC wird aus den Kundendaten übernommen und dient nochmal zur Kontrolle.

    Zusätzlich können Sie direkt eine Vorlage zum Lastschriftsmandat aufrufen und an den Kunden per Email versenden.

    4. Einzugsdatum

    Datum der Kontobelastung

    Beim Erstellen der Rechnung, muss nun das genaue Datum der Kontobelastung des Kunden auf der Rechnung ausgewiesen werden. Dieses zusätzliche Feld gibt es nun bei der Rechnungserstellung.

    Hinweis: Das Feld muss in Ihre individuellen Formulare integriert werden.

    Die komplette Fertigstellung der SEPA Funktionalität (XML-Datei, Übergabe zur Bank usw.) erfolgt bis ca. Oktober 2013.

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